Erfahrungen mit Meditation

Seelenreinigung

 von Hans , 23.08.2011 21:02

Hallo miteinander,

zu diesem Beitrag auf meiner Web-Seite habe ich überaus interessante Beiträge erhalten. Ich hoffe, daß es auch dem Anliegen der Autoren entspricht, ihre Gedanken in diesem offenen Forum noch weiteren Menschen zur Verfügung zu stellen.

...Besonders angetan bin ich von Deinem Ritual zur Seelenreinigung. Ich führe es fast täglich auf meinem Weg zur Arbeit durch. Ich halte am Waldrand, laufe ein paar Schritte in den Wald hinein und spreche das Ritual. Danach fühle ich mich geerdet, befreit, entspannt und bereit, den neuen Tag in meinem Leben bestmöglich zu meistern. Mir tut das total gut und ich kann allen Lesern hier nur empfehlen, es ebenfalls zu probieren.

Das Ziel sollte es sein – und dieser Gedanke von Hans hat mich sehr angesprochen – dahin zu kommen, dass man die Negativität der Anderen gar nicht mehr an sich heranlässt, sie sich nicht annimmt und sich nicht mehr verletzen lässt. Meist hat die Wut des Anderen gar nichts mit meiner Person zu tun, sondern ich bin nur diejenige, die sie abbekommt, weil mein Gegenüber ein Problem mit sich selbst hat oder weil ich ihm eine seiner eigenen Schwachstellen gespiegelt habe. Ich bin nur der Prellbock für die aufgestaute Wut. Wenn ich mich entscheide, auf dieses Spiel einzusteigen und ebenfalls laut werde, lasse ich mir in dem Moment vom Anderen meine Energie rauben. Er nimmt sie auf und fühlt sich dadurch gleich viel besser.

Nur leider habe ich nun den schwarzen Peter, weil ich mich jetzt wütend fühle. So werde ich mir unweigerlich den nächsten Menschen suchen, an dem ich meine Wut auslassen kann. Es ist ähnlich wie beim Domino spielen. Wenn es uns gelingt, dieses Spiel zu durchschauen und in solchen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben wie ein Fels in der Brandung und die Wut oder den Ärger des Anderen in Liebe zu verwandeln und an ihn zurück zu geben, sind wir auf unserem Weg einen Riesenschritt vorangekommen. Aus diesem Wissen heraus können wir Mitgefühl und Verständnis für den Anderen entwickeln, statt uns angegriffen zu fühlen, und helfen so, unseren Planeten immer mehr von Negativität zu befreien. Das ist keineswegs einfach umzusetzen, aber ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall, es zu versuchen.

Ähnlich verhält es sich bei der Ernährung. Was ich nicht an Giften aufnehme, muss ich auch nicht wieder loswerden. Ich wünsche uns allen, dass uns das immer besser gelingen und immer mehr bewusst werden möge. Dann können wir den Suchtmitteln (Zucker, Koffein, Geschmacksverstärker etc.) und den Tricks der Nahrungsmittelindustrie künftig besser widerstehen.

Euch allen wünsche ich noch ein schönes Wochenende und gutes Vorankommen auf Eurem Weg :-)

Alles Liebe, Y.


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Liebe Y.,

deine Zeilen sprechen mir aus der Seele. Wie gehe ich mit der Negativität um, die mich immer wieder trifft und blockiert. Ich bin dann damit beschäftigt, die Fehler bei mir zu suchen. Die meisten Menschen vermeiden eine offene Aussprache. Es kommt zu langem Schweigen und auch zum Abbruch einer evt. langjährigen Beziehung. Dann frage ich mich, soll ich etwas daraus lernen, was spiegle ich anderen ?

Dem anderen spreche ich einen Segen zu, manchmal bin ich dann frei , aber es gibt auch Beziehungen wo es noch lange an mir nagt.
Danke für deinen wichtigen Beitrag.

herzliche Grüße aus dem Süden
C. aus München


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Lieber Hans,

dir danke ich für das Reinigungsritual der Seele. Ich habe keinen Arbeitsweg, wie Y., deshalb werde ich jetzt einen wählen und das kleine Ritual einbauen. Keine schlechte Idee von Y.. Früher musste ich auch mit dem Hund eine Runde gehen, warum nicht aus diesem Grund?

Ich selbst reagiere ja immer noch aggressiv auf böse Anspielungen von Menschen und in dem Augenblick, da es auftrifft, schaltet sich ein Schutzmechanismus ein und ich kann nicht mehr klar denken. Sicher weiß ich auch, dass man auf Aggression nicht heftig reagieren soll, aber um dieses Programm zu löschen bedarf es wohl eines ganz neuen Bewusstseins. Da habe ich einfach schon zu viel Negatives erlebt, dass sich in meine Seele gebrannt hat.

Schweigen ist dann wohl doch die beste Lösung, das ganze setzen lassen und etwas später, wenn sich alles beruhigt hat, offen drüber sprechen.

Eure S. aus dem sächsischen Vogtland


Hans
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