Gutes suchen, seinen Weg finden

Zur Rolle des WISSENS bei der Orientierung im Leben

 von Hans , 22.10.2009 21:52

Hallo miteinander,

Ihr erinnert Euch sicherlich, daß ich die besondere Bedeutung des Wissens, des Gefühls und der Erfahrung hervorgehoben habe beim Finden des eigenen Lebensweges.

Hier nun einige Gedanken zum WISSEN.

Für die meisten von uns mag Wissen etwas ganz Selbstverständliches sein. Im Vorschulalter wird es bereits vermittelt und so zieht es sich durch das ganze Leben. Ständig muß man hinzulernen. Wer aufhört, sein Wissen zu vermehren, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, sagt man.

Unser Wissen können wir aus unterschiedlichen Quellen beziehen. Wir können Bücher lesen oder studieren, können Bildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen besuchen, können Fernsehsendungen oder Filme anschauen, im Internet surfen und vieles mehr. Alles das sind Wissensquellen.

Diese Quellen sagen jedoch noch nichts aus über die Wahrhaftigkeit ihrer Aussagen. Da können wir verschiedene Wissensgebiete hernehmen. Immer haben wir es mit einem derzeitigen Erkenntnisstand zu tun, der allerdings oft als absolute Wahrheit „verkauft“ wird. Mitunter ist es auch nur die Meinung oder ein Konstrukt bestimmter Autoren oder Institute, die oft noch durch bestimmte Interessenlagen beeinflußt werden.

Allein im Internet kann man eine Unmenge solchen Wissens zu nahezu allen Themen finden. Die Schwierigkeit besteht nun zunehmend darin, die Wahrheit von der Unwahrheit, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Das Wissen wird also immer mehr. Seine Wahrhaftigkeit und die Seriösität seiner Quellen gleichzeitig immer unsicherer.


Doch wie soll man das machen, wenn man von wissenschaftlichen Erkenntnissen liest, die man nicht nachprüfen kann? Man hat die Studien nicht gemacht, hat auch kein eigenes Labor zur Verfügung, in dem man Dieses oder Jenes nachprüfen könnte...

Was ist solches Wissen wert, das ich einfach nur glauben soll? Das scheint mir ein großes Problem zu sein, weil damit auch der Manipulation Tür und Tor geöffnet wird, in viel stärkerem Maße, als das je in früherer Zeit möglich war.

Viele Menschen resignieren einfach vor der unüberschaubaren Menge an Wissen und Information. Andere Menschen, versuchen sich hineinzudenken, sammeln Informationen zu bestimmten Wissensgebieten, analysieren und vergleichen Erkenntnisse und Argumente. Das hat zur Folge, das oftmals recht große Menschengruppierungen entstehen, die die einen oder die anderen Erkenntnisse favorisieren.

Ganz aktuell prallen gegenwärtig solche Gruppierungen beispielsweise zum Thema IMPFEN aufeinander. Da gibt es Impfbefürworter und Impfgegner. Diese Gruppen untergliedern sich dann wiederum. So finden wir beispielsweise Impfbefürworter, die von bestimmten wirtschaftlichen oder staatlichen Interessen geleitet werden und jene, deren Angst vor jeglichen Krankheiten so groß geworden ist, daß sie bereit sind alles zu erdulden, was ihnen versprochen wird. Die Impfkonsequenzen sind ihnen egal nach dem Motto: „Es wird schon alles gut gehen...“.

Auch bei den Impfgegnern gibt es welche, die einfach nur schimpfen, jeder Verschwörungsthese hinterherlaufen und solche, die verschiedene Quellen recht kritisch bewerten und sachlichen Argumenten den Vorzug geben.

Ich mußte mich in letzter Zeit öfter wundern, wieviele sogenannte Experten zu manchen Themen plötzlich auftauchen, die sich aufführen, als wenn sie die Wahrheit gepachtet haben. Wenn man jedoch etwas genauer hinschaut, sind es meist Schmalspurspezialisten, die zu übergeordneten Zusammenhängen noch kein Wissen erworben haben.

Für einen unbedarften, suchenden Menschen ist das nicht so einfach, wenn er nicht zwischen die Mühlräder geraten will und Orientierung für sich selbst sucht.

Wie soll man nun wissen, was richtig ist?

Da kommt man nicht drum herum, sich mir einer solchen Thematik selbst zu befassen, dazu verschiedene Quellen zu lesen, sich mit anderen Menschen auszutauschen und vor allem seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Allein dadurch werden einem schon viele logische Widersprüche auffallen, die dann zumindest zur Vorsicht mahnen.

Auch sollte man nie vergessen, daß durch Menschen erworbenes Wissen immer relativ ist und wenn es zur Orientierung im Leben taugen soll immer noch die Filter des Gefühls und der Erfahrung „passieren“ müssen...

Wer über eine erweitere Wahrnehmung verfügt, hat darüber hinaus noch andere Möglichkeiten zur Verfügung. Ich selbst bestimme die Wahrhaftigkeit einer Wissensquelle seit einiger Zeit in Prozent. Diese Wahrnehmungen werde ich auch künftig im Forum angeben.

Ist die Wahrhaftigkeit einer Quelle, also eines Artikels, eines Videos, eines Buches usw. beispielsweise 80%. Dann bedeutet das, daß ca. 80 % der Aussagen wahr sind, 20% hingegen eher nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit ist natürlich noch nichts darüber ausgesagt, welche Angaben nun wahr und welche unwahr sind. Das muß dann jeder selbst herausfinden, vielleicht wieder mit ähnlichem Prinzip.. Eine grobe Orientierung, wie kritisch man das Ganze betrachten sollte, ist es aber allemal.

Man braucht mir das auch nicht zu glauben. Vielleicht kann aber jemand ähnliche Erfahrungen machen und hier darüber berichten.

Soviel in gebotener Kürze einige Gedanken zum Wissen. Vielleicht können wir das gemeinsam vertiefen und weiterführen...

Liebe Grüße und alle guten Wünsche

Euer Hans


Hans
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