Geistige Botschaft: Richte Dich auf!

#1 von Hans , 04.11.2013 12:05

Richte Dich auf! Du kannst es!

Diese Botschaft an eine schwer kranke Frau ist mir heute während einer gemeinsamen Meditation aus der geistigen Welt übermittelt worden. Die Wirkung der Energie dieser Worte war sofort zu spüren. Es ging ein Kraftstrom durch den Körper, der begleitet war mit einem tiefen Gefühl von Hoffnung und Zuversicht. Und immer, wenn diese Worte gedacht oder erinnert werden, wird auch diese Kraft regeneriert.

Vielleicht wird sich diese Frau, wenn einst die letzte Stunde in ihrem irdischen Körper gekommen ist, immer noch aufrichten und wird die Kraft und Hilfe spüren, die es ihr erlaubt, den stofflichen Körper endgültig abzulegen. Die seelische und geistige Kraft jedoch wird ihr bleiben und die tiefe Gottverbundenheit, die damit einhergeht...

Diese Botschaft war sicherlich nicht nur an jene Patientin gerichtet. Worte mit solcher Kraft werden auch anderen Menschen hilfreich sein können.

Deshalb möchte hiermit die Möglichkeit nutzen, diese Botschaft weiterzugeben an all diejenigen, die sie für sich selbst ebenso als hilfreich empfinden.

„Richte Dich auf.“ Mag dabei ein Signal des Aufbruches sein, eine Aufforderung, sich selbst nicht aufzugeben, weiter voranzugehen auf dem Weg der Heilung und des Lebens, so wie es die konkreten Möglichkeiten zulassen.

Und die Worte „Du kannst es!“ vermitteln einen deutlich spürbaren Kraft- und Heilstrom. Sie vermitteln Zuversicht und Hoffnung in allen Dimensionen unseres Lebens, auch über den physischen Tod hinaus.

Wie klein wirken doch angesichts einer solchen kraftvollen Botschaft, so manche Konflikte und Probleme des Alltags, an denen so mancher zu verzweifeln droht. Machen wir also unsere Alltagsprobleme so klein wie irgend möglich. Richten wir uns einfach auf, denn wir können es...!

Liebe Grüße und alle guten Wünsche

Euer Hans


 
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zuletzt bearbeitet 04.11.2013 | Top

RE: Geistige Botschaft: Richte Dich auf!

#2 von Hans , 10.11.2013 15:16

Hallo miteinander,

gestern habe ich eine interessante Zuschrift zu diesem Thema bekommen, die ich hier anonym mit Euch teilen und beantworten möchte:

Lieber Hans,
mir ist aufgefallen, dass mein Selbstbewusstsein mal wieder sehr im Keller ist. Da hilft auch schwer "Richte Dich auf, Du kannst das". Es ist eben doch nicht einfach...
Heute hat es mein Mann mal wieder geschafft, mir weh zu tun. Er hat sich dann zwar entschuldigt und gesagt, er wollte das nicht. Doch einmal gesagt sitzt der Schmerz dann bei mir tief und ich kann es dann nicht so schnell vergessen. Es arbeitet dann in mir. Warum bin ich so sensibel?...


Liebe A.
Da dieses Problem sicherlich auch andere Leser interessiert, möchte ich Dir auf diesem Wege antworten.
Wie ist das zu verstehen mit dem „Richte Dich auf...“? Du hast völlig recht, dass es nicht einfach ist, mit solch einer Formel umzugehen. Man will sich aufrichten. Es geht aber nicht... Wir sollten dabei vielleicht beachten, dass das Aufrichten auf verschiedenen Ebenen geschehen kann.

Man kann sich körperlich aufrichten. Das bedeutet, dass man sich beim Aufstehen etwas größer macht, als beim sitzen oder beim liegen. Die Übersicht wird dabei schon etwas besser...

Man kann sich psychisch aufrichten. Das bedeutet, belastende Gefühle abzustreifen und durch gute Gefühle zu ersetzen. Das ist der ganze Bereich der Affirmationen.Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren. Als ein Beispiel dafür könnte ich nennen: “Ich glaube an mich. Jeden Tag mehr und mehr.”

Man kann sich aber auch seelisch aufrichten. Das geschieht in erster Linie in der Meditation und im Gebet. Die Wirkung ist durchaus zu spüren. Die meisten meiner Patienten, die nach der gemeinsamen Meditation die Praxis verlassen, verspüren eine deutliche Leichtigkeit. Viele gehen mit einem lockeren Lächeln auf den Lippen, wo es vorher eine erzwungen freundliche Mimik gewesen ist.

Und schließlich kann man sich geistig aufrichten. Das ist die bewußte Suche nach der Gottesnähe. Manche sagen dazu auch, dass sie ihr Schicksal in Gottes Hand legen. Daraus entsteht dann mit der Zeit eine tiefe Gottverbundenheit, die weitgehend immun macht gegen die Sorgen und Kränkungen des Alltags, wie groß sie auch sein mögen.

Somit sind bei dem Aufrichten verschiedene Daseinsebenen gleichzeitig beteiligt, manche stärker, manche weniger stark. Wenn es also noch nicht klappt mit dem Aufrichten, sollte man zunächst versuchen herauszubekommen, auf welcher Ebene es nicht richtig klappt.

Eine Kränkung durch den Lebenspartner, den man eigentlich sehr lieb hat, spielt sich meist auf der psychischen Ebene ab. Sich über eine solche Situation allein psychisch zu erheben, also auf der gleichen Ebene auf der die Kränkung geschieht, wird oft nicht funktionieren.

Wenn es Dir jedoch gelingt, jener Kränkung auf einer Ebene höher, also auf der seelischen Ebene zu begegnen, wirst Du sofort über dieses Alltagsgeschehen hinwegsehen können. Du siehst Euren Lebensplan vor Dir, siehst was Euch verbindet, was Euch eint, wozu Ihr Euch braucht, wozu Ihr bestimmt seid. Diese Sichtweise, soweit sie gelingt, ist schon ein Erheben. Da ist pötzlich das gesprochene und schon wieder bereute Wort einer Kränkung nicht mehr so wichtig. Es wird überlagert von bedeutsameren Phänomenen.

So ist das auch mit dem Selbstbewußtsein. Wenn Du dieses Phänomen auf der reinen Gefühlsebene betrachtest, wirst Du das ganze auf und ab des Lebens in Dich hineinlassen, kommst nicht zur Ruhe und findest nur selten ein Gefühl der Zufriedenheit.

Wenn es Dir jedoch gelingt, Dein ICH BIN, eine oder zwei Ebenen höher wahrzunehmen, wirst Du unverletzlich sein. Der ganze Alltagsstreß wird Dir dann nichts mehr anhaben können.

Aus dieser Sichtweise resultiert auch die Aufgabe, die vor Dir steht:

Suche immer wieder Deine innere Mitte in der Meditation und/oder im Gebet dann bekommst Du mit der Zeit immer stärkeren Zugang zu Deiner seelischen und geistigen Ebene.

Mache die täglichen Probleme ganz klein in Deinen Gedanken. Damit wirst Du Dir selbst immer bedeutsamer. Du spürst ganz deutlich, was Du wert bist mit all Deinen Stärken und Schwächen, die alle ihre Berechtigung haben. Lerne es über die Fehler und Schwächen andere Menschen hinwegzusehen. Das allein stärkt ungemein Dein Selbstbewusstsein.

Das sind natürlich Aufgaben, die nicht von einem Tag auf den anderen zu realisieren sind. Das sind Lebensaufgaben, an deren Lösung sich zu arbeiten unbedingt lohnt.

Du wirst sehen, wie Du Dich an ganz kleinen diesbezüglichen Reaktionen freuen kannst. Wenn es Dir beispielsweise gelingt, über Situationen hinwegzusehen, über die Du Dich früher regelmäßig aufgeregt hast. Solche Situationen werden Dich dann nicht mehr herunterziehen. Du wirst oben bleiben – und das tut sehr gut. Du hast es geschafft, Dich zu erheben. Erst ein ganz klein wenig und dann immer mehr. Ein schönes Gefühl. Ich wünsche es Dir und allen Lesern dieser Zeilen von ganzem Herzen.

Nun noch ein schönes Wochenende

Euer Hans


 
Hans
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zuletzt bearbeitet 01.12.2013 | Top

   

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