Auch Hunde und Katzen als Vegetarier?

#1 von Hans , 23.08.2013 20:08

Hallo miteinander,

sicherlich wird man es kaum glauben, daß so etwas möglich und vor allem auch sinnvoll ist... Doch in der Anlage hänge ich zwei Artikel dran, die schon etwas zum Nachdenken anregen in dieser Richtung...

Wer hat denn schon einmal drüber nachgedacht, was so im Fertigfutter für unsere Tierfreunde drin ist und auf welcher gesetzlichen Grundlage das geregelt wird? Ich habe selbst gestaunt, dass dafür das "Tierische Nebenproduktebeseitigungsgesetz" zuständig ist... Mehr muß man wohl nicht dazu sagen. Da sind doch regelrecht Krankheiten vorprogrammiert... Lest Euch das doch einfach einmal durch...

Sonjas Katze hat das offensichlich schon verstanden. Sie scheint dieses Buch über vegane Ernährung sehr vertrauenserweckend zu finden...

Unseren 11-jährigen Hundefreund, den Prinz, füttern wir seit geraumer Zeit mit einem hohen Anteil an vegetarischer Rohkost. Am liebsten mag er gemixte Bio-Möhren verfeinert mit etwas Arganöl. Dazu kommt noch ein kleiner Teil Trockenfutter von der Markusmühle und einem Biofutter-Produzenten. Als ich jedoch gelesen habe, daß ein 27 Jahre alter, rein vegan ernährter Border-Collie, als ältester Hund der Welt, sogar einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde schaffte, werden wir wohl diese Ernährungsrichtung noch etwas ausbauen...

Man muß eben heutzutage immer auf der Hut sein, wenn man sich von der gnadelosen Manipulation, auch der Nahrungsmittelindustrie, nicht einwickeln lassen möchte. Das trifft ganz offensichtlich nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere zu.

Liebe Grüße und alle guten Wünsche

Euer Hans

Dateianlage:
Vegetarische Hunde- und Katzenernährung.pdf Stephanie Kindermann_ Vegane Tipps für den Hund.pdf
Angefügte Bilder:
Ab jetzt vegan.jpg  
 
Hans
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RE: Auch Hunde und Katzen als Vegetarier?

#2 von Hans , 25.08.2013 14:31

Hallo miteinander,

schaut Euch doch einmal dieses Video an (die vorgeschaltete Werbung einfach ignorieren). Es ist einfach beeindruckend, wie die Katze dieses Baby beruhigt. Ist da nicht eine gewisse Intelligenz im Spiel? Das passt irgendwie zu dem Katzen-Vegan-Foto von Sonja.

Ich glaube, was die Tiere betrifft, können wir Menschen noch viel lernen. Schweine, Rinder und Hühner sind auf ihre Art ebenso intelligent. Auch aus dieser Sicht sollte man einmal die allgemeine Praxis durchdenken, unsere Mitgeschöpfe zu töten (oder töten zu lassen) und aufzuessen. Ist das nicht eine Art moderner Kannibalismus, wenn man einen solchen Gedanken zulassen will und kann? Im Alltag werden zwar solche Sichtweisen meist verdrängt. Das ändert jedoch nichts daran, dass viele Wahrheiten dahinterstecken, über die nachzudenken, sich durchaus lohnt.

Liebe Grüße und alle guten Wünsche

Euer Hans

 
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RE: Auch Hunde und Katzen als Vegetarier?

#3 von Hans , 28.08.2013 10:58

Hallo miteinander,

nachdem ich bereits einige Zuschriften zu diesem Thema erhalten habe, hiermit noch einige Gedanken dazu.

Ist schon eine interessante Anregung, mit vegetarischem Futter zu experimentieren. Sind ja alle Vitalstoffe drin, so dass keine Mangelerscheinungen auftreten dürften. Vor allem ist man jedoch von den verarbeiteten Schlachtabfällen kranker Tiere weg...

Für unseren 11-jährigen Hund, den Prinz, habe ich ersteinmal das vegane Biofutter von Yarrah bestellt. Es ist gestern eingetroffen und macht einen guten Eindruck. Werde zunächst eine kleine Menge unter das bisherige Futter mischen und allmählich diesen Anteil erhöhen. Nach einiger Zeit kann ich ja mal berichten, wie sich die Sache entwickelt hat.

Für empfindliche Hunde ist vielleicht auch dieses weizenfreie Bio-Trockenfutter geeignet. Diese Futtermittel scheinen zwar recht teuer zu sein, doch wenn man sie noch mit frischem Gemüse ergänzt (feingerieben oder gemixt wegen der Verdaulichkeit), braucht man nicht so viel und wird nicht zuletzt durch eingesparte Tierarztkosten diesen Mehraufwand schnell wieder herein haben.

Auch für Katzen gibt es solche Alternativen bei verschiedenen Anbietern. So z.B. Nassfutter, welches man selbst anrichten kann und auch Trockenfutter. Da würde ich aber auch empfehlen, die Katze langsam daran zu gewöhnen. Und wenn sie mal Ausgang hat und eine Maus verspeist - das muß man ihr nicht abgewöhnen... Dafür ist sie schließlich ein Raubtier.

Vielleicht finden sich ja auch noch andere Freunde im Forum, die mit solchem Herangehen Erfahrungen gesammelt haben. Wäre schön, wenn wir einige zusammentragen könnten. Ihr könnt mich auch gerne per Mail informieren.

Liebe Grüße und alle guten Wünsche

Euer Hans

PS.: Hier habe ich noch einige Erfahrungsberichte gefunden zu diesem Thema:

Erfahrungsbericht von Frau G. und Ihrem Hunderudel
Erfahrungsbericht von Frau S. und Hund Nuri
Erfahrungsbericht von Luise W., mit den Katzen Miri und Lissy


 
Hans
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zuletzt bearbeitet 26.09.2013 | Top

   

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